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Dank

Manchmal findet der Erstkontakt zur Lehre des größten aller Wesen zu einem Zeitpunkt statt, zu welchem alle weltlichen Bemühungen und Versuche der Selbstrettung in kläglichem Scheitern mehr und mehr zu versinken drohen. Die Situation stellt sich dann unter Umständen als derart diffizil und perspektivenlos dar, dass jeder gedankliche Aufbruch bereits im Ansatz stagniert.
In einer Situation, in welcher selbst eine kleine Auflehnung gegen die sich anbahnende Eskalation als illusorisch erscheint, kann ein erster Lehrkontakt jenen Perspektivenwechsel herbeiführen, welcher bereits zu Beginn mit Worten nicht mehr zu fassen sein mag.
Die Möglichkeit zu diesem Perspektivenwechsel, welcher in Grundsätzlichkeit und Qualität mit nichts anderem verglichen werden kann, ist dann jenem Wesen zu verdanken von dem es heißt:

"Das ist wahrhaftig der Erhabene,
geheilt,
der beste Lenker
der anzuleitenden Menschen
der Meister
der Himmelswesen und Menschen
der Welt Kenner
zu unserem Heil gekommen
vollendet in Wissen und Wandel
erwacht,
erhaben."


Wenn jemand sagt, dass er einem anderen sein Leben zu verdanken habe, dann wissen wir, wie groß diese Dankbarkeit sein muss. Unermesslich höher jedoch ist die Dankbarkeit gegenüber dem Wesen, welches den Weg weist, hinaus aus allem Leiden, hin zum höchsten Heil, zur unerschütterlichen Sicherheit, zur Wahrheit, zum sicheren Ufer, zu Geborgenheit, Schutz und Zuflucht, zum Frieden.

Eine zielführende Auseinandersetzung mit der Lehre des Erwachten jedoch, ja sogar eine oberflächliche Kontaktaufnahme mit den Lehrinhalten, wäre für mich nicht möglich gewesen ohne die wertvollen Menschen, zu welchen ich aufschaue und in welchen ich liebe Freunde und große Vorbilder erkenne, allen voran unser Lehrer Paul Debes.

Vorbilder

Es ist die wohlverkündete Lehre des Erhabenen, die unmittelbar einleuchtende, zeitlose, zum selber sehen einladende, welche bei sich selbst nachvollziehbar ist bei dem, der Augen hat zu sehen - welche von diesen Freunden zugänglich gemacht und gehalten wurde und wird. Die Kette dieser Freunde findet ihren Anfang bei den kongenialen Schülern des Erhabenen und ihr letztes Glied bei unseren großen Vorbildern der heutigen Tage. Die Wichtigkeit dieser Freunde und den Dank welcher ihnen gebührt, ist mit den geläufigen weltlichen Worten nicht zu umschreiben.
Im gleichen Atemzug sollen erwähnt sein die lieben Freunde, welche noch heute durch Briefe, Publikationen wertvoller Schriften und vielem Weiterem dabei helfen, immer wieder Zugänge zur Lehre zu finden und/oder in neue Bereiche vorzustoßen. Darüber hinaus alle diejenigen, welche uns durch Räumlichkeiten, organisierte Treffen und Anderem ein gemeinsames, tieferes Eintauchen in die Zusammenhänge und Inhalte ermöglichen.

Fritzens Wälzer war es gewesen, der mich mit seiner Präzision und Leserfreundlichkeit davon überzeugte, dass die Lehre des Buddha eine zuverlässige Anleitung und Wegweisung für den ernsthaften Wahrheitssucher darstellt - die einzige, wirklich zuverlässige Anleitung. Dennoch quälten mich regelrecht die Gefühle der Einsamkeit, wenn ich mich um die Lehrnachfolge bemühte und dabei feststellte, dass entgegengesetzt meiner Bemühungen und neuen Perspektiven, die gesamte restliche Welt wohl in entgegengesetzter Weise arbeitete - ebenso wie der allergrößte Teil "meines eigenen" Triebekomplexes. Wie gut war es da, dass Fritz in seinem Werk auf das buddhistische Seminar hinwies und somit einen ersten direkten Kontakt zu anderen Lehrnachfolgern ermöglichte. Ingetraud Anders-Debes antwortete mir als erfahrene Lehrnachfolgerin auf meine Briefe und empfahl mir die Teilnahme an einem Roseburger Freundestreffen. Dort vermittelten mich liebe Menschen1 weiter bis zu Frau Borkowsky, welche mir als treuer, stets hilfsbereiter und vorbildlicher Lehrnachfolger zur Seite steht.
In diesem Sinne soll die Sangha, welche in dieser Welt der zahllosen Gegenströmungen eine tröstende Mitströmung bedeutet, in diesen Dank mit einbezogen sein. Die ungezählt vielen Gespräche, die gleichen Denkens- und Planungsrichtungen, das gemeinsame Interesse am Vorwärtsschreiten auf dem richtigen Pfade in all seinen Einzelheiten und Zwischennischen, das wieder-auf-die-Beine-Helfen nach oder während des Strauchelns und das stete Erinnern an das hohe Ziel, machen diese Freundschaften zu unersetzlich wertvollen Hilfen auf dem Weg, welcher der einzig lohnende ist. In ganz besonderem Sinne sollen hier meine fürsorgliche Frau und meine liebe Schwester erwähnt sein.

Vor etwa 35 Jahren waren es meine Eltern, welche mir einen beginnenden Fleischleib zur Verfügung stellten und somit die Inkarnation, den Eingang in das Menschentum ermöglichten. Darauf hin bewahrten sie mich in den folgenden Jahren unvorstellbar oft vor dem sicheren Tod, indem sie alle Aufgaben des sich noch im Aufbau und damit vollkommen ineffektiv handelnden Geistes übernahmen. Darüber hinaus führten sie mich zusammen mit der restlichen Familie ein in die Regeln dieser Welt, so dass ich lernen konnte, mich mehr und mehr selbst zu orientieren um überleben zu können.
Unvorstellbar viele Welten sind da, und unvorstellbar viele Arten der Wesen, welche diese Welten bewohnen, die meisten nicht sichtbar für uns. Und dennoch erfahren wir auch von diesen lieben Wesen Unterstützung und Schutz, wohl über unser gesamtes Leben hinweg. Auch für diese treuen Dienste und an alle Wesenheiten welche ich nicht erfassen zu vermag, soll ein tiefer Dank gerichtet sein.
Zuletzt möchte ich alle diejenigen einbeziehen an welche diese Seite sich richtet, denn sie sind es, welche mich zu einer intensiveren Auseinandersetzung anhalten und es notwendig machen, die Inhalte in möglichst rechte Worte zu fassen, so dass es erlaubt sein darf, diese zu äußern.

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1 Namen von nicht in der Öffentlichkeit stehenden Personen habe ich nicht ausgeschrieben

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